Waren unsere Vorfahren Fischer? (27.12.2003)
Stadtverordnetenversammlung Frankfurt/Oder (19.12.2002)
Frühe Ploss in Kanada (15.12.2002)
Vier aktuelle Bücher in den “Charts” von amazon.de (6.12.2002)
Das beste Hotel in Rothenburg (11.11.2002)
Taler für den russischen Zaren (9.11.2002)
Neue “Alte Dokumente” (30.10.2002)
In 117 Tagen um die Welt (15.09.2002)
Everything Plossible in USA (21.08.2002)
Die Ploßstraße in Leipzig (10.06.2002)
Waren unsere Vorfahren Fischer? (27.12.2003):
Dudens “Familiennamen - Herkunft und Bedeutung” liefert eine weitere Theorie zur Herkunft unseres
Familiennamens. Ploss oder Plotz wäre demnach ein Berufsübername zu mittelhochdeutsch ploz, plötze und mittelniederdeutsch plotze, plosse, plosce und leitet sich von der Plötze ab, einem karpfenartigen
Fisch. Die ersten Träger des Namens wären demnach Fischer gewesen. Die Plötze (Rutilus rutilus), auch Rotauge genannt, ist ein Fisch, der in ganz Europa nördlich der Alpen zuhause ist.
Der Angehörige der Familie der Weißfische gilt als “anpassungsfähiger und unempfindlicher Schwarmfisch”.
Zum Glück gibt es noch einige bessere Theorien zur Herkunft unseres Namens (Der Name Ploss).
Stadtverordnetenversammlung Frankfurt/Oder (19.12.2002):
Unser Namensvetter Frank Ploß ist Vorsitzender der
Stadtverordnetenversammlung in Frankfurt an der Oder.
Zum Jahrestag der Deutschen Einheit hat der SPD-Politiker im Namen der “dankbaren Frankfurter Bürgerschaft” eine Gedenktafel eingeweiht, die an die friedlichen Proteste der Bürgerinnen und Bürger für einen demokratischen Aufbruch am 1. November 1989 erinnern soll. Das Neue Forum hatte damals 35.000 Demonstranten mobilisiert und damit die friedliche Umgestaltung der Stadt und der Region eingeleitet.
Frühe Ploss in Kanada (15.12.2002):
Von Patrice Marcotte von der Universität Montreal kommt folgender Hinweis: Im Französisch sprechenden Teil Kanadas, genauer gesagt südöstlich von Montreal, liegt die Region Montérégie.
Das landschaftlich interessante Gebiet grenzt unmittelbar an die US-Bundesstaaten New York und Vermont. An der Route 235, zwischen den Orten Bedford und Chevalier liegt in der Nähe einer
alten Farm der “Ploss Friedhof” (“Ploss Cemetary”). Welche Ploss dort ihre letzte Ruhestätte fanden und woher sie kamen ist derzeit noch nicht erforscht.
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Vier aktuelle Bücher in den “Charts” von amazon.de (6.12.2002):
... hat derzeit (pünktlich zum Nikolaustag) der Hamburger Unternehmensberater Dirk Ploss. Dabei geht es stets um Kundenbindungsinstrumente und den Einsatz neuer Medien im Marketing. Alle Bücher können bei amazon.de natürlich auch online bestellt werden.
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Das beste Hotel in Rothenburg (11.11.2002):
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Das heute wohl bekannteste und beste Hotel in Rothenburg ob der Tauber, das “Hotel Restaurant Eisenhut”, entstand aus einer ehemaligen Weinstube eines Herrn Eisenhut. Dessen Schwiegersohn, der aus dem Fichtelgebirge stammende Johann Andreas Ploss, schuf aus dem Gasthaus ein Hotel, welches heute Weltruf genießt. Die heutigen Inhaber Pirner sind Nachkommen unseres Namensvetters.
Taler für den russischen Zaren (9.11.2002):
Im Jahr 1753 erteilte der spätere Zar Peter III von Russland (der Ehemann von Katharina der Großen) in seiner deutschen Heimat den Auftrag, ordentliche Taler mit seinem Konterfei zu prägen. Da dies wohl nicht so einfach war, wurde Johann Ludwig Ploss, ein württembergischer Kaufmann, vom russischen Hof engagiert. Johann Ludwig Ploss ließ schließlich in Mannheim 1043 neue Taler mit der Aufschrift PETRUS D G MAGNUS DUX TOTIUS RUSSIAE herstellen. Dafür durfte sich unser schwäbischer Namensvetter auf der Rückseite der Münze mit einem großen “P” verewigen.
Neue “Alte Dokumente” (30.10.2002):
Aus alten Archiven “in Ulm und um Ulm herum” stammen folgende frühe Ploss-Zeugnisse:
20. Mai 1357:
Ulrich der Wauler von Tryichshain (Druisheim), Margret seine Hausfrau, verkaufen nach Teilung mit s. Bruder Chunrat ihre Hälfte an den Gütern und Leuten zu Tr., baierische Lehen, nämlich den Cappelberg nebst Bau, Holz, Wiese, Äcker, Fischrecht u. s. w. an Nyclausen v. Reychen, Vogt zu Rayn (Rain) u. Elspeten v. Mannsperg seine eheliche Wirtin. Bürgen: u.a. Eberhart der Plohs.
3. März 1371:
Krafft der Wauler u. Elspet, seine eheliche Wirtin, des Fuchs von Hushain (Huisheim) Tochter, verkaufen Ulrichen von Waule von Triushain (Druisheim), Kraffts Bruder, Margareta, s. Hausfrau u. ihren Trägern Chunrat u. Hansen v. Asche die Hälfte vom Kapelberg, Burgstall und Hofreit zu Triushain nebst Zugehör, bairisches Lehen. um 500 fl umg. Bürgen: u.a. Eberhart und Egloff der Bloss zu Horwun (Horben).
13. Juni 1388:
Wilhalm v. Villibach (Villenbach), Anna die Busserin s. Hausfrau, Chunrat v. Bühel, (Bühl), Margret die Besserin s. Hat\sfrati, Bürger zu Ulme, verkaufen mit Zustimmung Otten des Roten gen. Hittishain, Cunrat u. Hainrich Bessrer (als Träger A. u. M. B.) ihre Leute u. Güter zu Klainen Ketz (Klein-Kötz) mit Zugehör als frei und ledig ausgenommen den Zehnten zu Horbach, der österreichisches Lehen ist. Bürgen: u.a. Eberhart der Ploss.
6. Februar 1453:
Eberhart Blohs, Stadtammann zu Ulme, beurkundet gerichtlich, daß Margreth Hutzin Hannsen Binders Witwe (Fürsprechen Hainrich Krafft, Bürgermeister zu Ulme) gegen Hannsen Renntzen, H. R.' Sohn, Klagte, weil er die "Eigenschaft" zweier Sölden zu Offenhusen, welche abgesehen, daß sie H. R. giltpflichtig ihr sel. Mann von Hannsen Hutzen u. seiner Hausfrau Englen als frei eigen erkauft hat, geltend mache. G.R. behauptet (Fürsprechen: Hainrich Tüttenhaimer Altbürgermeister), daß sein Vater diese Sölden mit anderen Gütern des Harmsen Hutzen erkauft habe und sie wieder von ihm selbst käuflich erworben worden seien. Dem H. R. wird hierüber der Eid auferlegt.
16. Mai 1374:
Brun der Güsse v. Lyphain, Chunrat, Diepolt u. Erhart, seine Brüder, Brune d. Güssen Söhne, verkaufen ihrem Oheim Albrechten v. Hohenrechberg die Hälfen von Burg, Stadt, Gericht, Kirchensatz zu Lyphain um 4000 fl die Pfandschaft zu Häringen, das ihm von den Grafen v. Veringen um 2500 lb hlr versetzt ist, ferner 200 lb hlr. welche an der Burg L. verbaut worden sind u. 285 lb, welche A. v. H. sonst zum Frommen der Güssen verwendet hat. Bürgen: u.a. Hantz der Ploss v. Harthussen (Harthausen) und Eberhart der Plohs.
In 117 Tagen um die Welt (15.09.2002):
Am 24. Mai 1878 schloß Ludwig Ploss aus Chemnitz mit einigen Freunden eine Wette ab, dass eine am Abend des gleichen Tages zur Post gegebene “Correspondenz-Karte” die weite Reise um die Welt in 120 Tagen zurücklegen könne. Ludwig Ploss wußte nicht, dass die ganze Aktion weltweite Beachtung finden würde, wenn auch Jules Verne einige Jahre vorher einen schnelleren Weg beschrieben hat (“In 80 Tagen um die Welt”). Über München, Brindisi, Alexandria, Singapur, Yokohama, San Francisco, New York und Liverpool kam die Karte bereits nach 117 Tagen wieder in Chemnitz an - und die Wette war gewonnen. Die Zeitungen in Europa und Amerika berichteten ausführlich und stolz über den Erfolg der beteiligten Postdampfer. Ans WorldWideWeb hat damals noch keiner gedacht...
Everything Plossible in USA (21.08.2002):
Die Ploss Auction Company von Larry Ploss, ein Auktionshaus, bei dem vor allem Antiquitäten aller Art erstanden werden können, in der Stadt Corry in Pennsylvania wirbt mit unserem Namen; Larry´s Firmenslogan überzeugt einfach jeden: „Everything Plossible“;.
Die Ploßstraße in Leipzig (10.06.2002):
In der Sächsischen Metropole Leipzig, im Ortsteil
Schönefeld-Abtnaundorf, finden wir die Plossstraße (oder Ploßstraße, so einig sind sich die Leipziger da wohl nicht). Sie läuft parallel zur Gorkistraße (na immerhin!) nordöstlich der Innenstadt.
Benannt ist die Ploßstraße nach dem bekannten Bankier und Kammerherrn Christoph Heinrich Ploss (1757 - 1838), der hier gelebt und gewirkt hat.
www.ploss-online.de
